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Kalte Februarmorgen

Kalter MorgenSo sieht es manchmal morgens hier aus. Die Wümmewiesen sind überschwemmt und zugefroren und so langsam fahre ich auch nicht mehr vor Sonnenaufgang los.

Ich habe eine Abendroutine um mich auf die erste Fahrt am nächsten Morgen vorzubereiten:
Beim Zähne putzen lege ich Kleidung für den nächsten Tag bereit und gucke aufs Handy, wie das Wetter am nächsten Tag sein soll. Dementsprechend lege ich dann auch schon die Fahrradklamotten bereit.

Die richtige Planung ist aber gar nicht so einfach… ich habe mittlerweile einen etwas größeren Pool an Kleidung für den Arbeitsweg – je nach Wetter kombiniere ich das dann. Am Ende komme ich dann mehr oder weniger verschwitzt in der Firma an und wechsele dort in frische Arbeitsklamotten. Das mehr oder weniger verschwitzt kann ich aber nur bedingt kontrollieren. :/

Beispiel diese Woche: ich bin den Februar durchweg mit Snowboard-Fäustlingen gefahren, weil es einen Morgen mit den Fingerhandschuhen verdammt kalt war. Am Donnerstag waren morgens dann -4°C und die Fingerhandschuhe waren kein Problem. Ich trug ein Sporthemd, darüber ein etwas dickeres Laufhemd und schließlich die Winterjacke ohne Innenfutter. Die Lüftungsschlitze unter den Achseln hatte ich geöffnet.
An manchen Frosttagen schwitze ich mit Sporthemd und Winterjacke mit Innenfutter.

Ich habe gemerkt, dass der Wind wesentlich mehr Einfluss auf die Kleidungswahl haben sollte als die Temperatur. Im Februar war an vielen Tagen wenig Wind, dafür aber Schnee. Die paar frostigen Tage mit Gegenwind waren trotz dicker Handschuhe und gefütterter Jacke ziemlich unangenehm. Bei Schneefall und kaum Wind war es dann wieder viel zu warm.

Für den Rest des Winters gucke ich also lieber auf den Wind als auf den Rest des Wetters – Regen hält die normale Jacke sowieso ab. Sobald es dann wieder wärmer wird, wandert die Regenjacke in den Rucksack und zum Fahren trage ich wieder ein einfaches Sporthemd.

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