Schlagwort-Archiv: fahrrad

Endlich: ordentlich sehen mit Knog

Ich bin ein Knog-Fan. Ich habe noch irgendwo eine Hipster-Warze rumfliegen und seit November letzten Jahres fahre ich mit einem Blinder 4V Pulse herum, von dem ich sehr begeistert bin.

Während der Hinten-Blinder seinem Namen alle Ehre macht (44 Lumen in rot sind grell und sichtbar), sind die Vorne-Blinder nur zum gesehen werden gut. Sie sind zwar sehr hell, aber für Überland-Nachtfahrten nicht geeignet.

Damit ist bald Schluss, denn auf so einer Frostmesse hat Knog die 2013er Kollektion vorgestellt, darunter das Duo Blinder ROAD (vorne und hinten).

Blinder ROAD vorn (oben) und hinten (unten) - in allen 4 verfügbaren Farben (vlnr): Gunmetal, Black, Red, Grape.

Blinder ROAD vorn (oben) und hinten (unten) – in allen 4 verfügbaren Farben (vlnr): Gunmetal, Black, Red, Grape.

Der Blinder ROAD hinten setzt das Design vom 4V fort, bringt statt der vierten LED aber eine ultrahelle CREE-LED mit breiterem Strahlewinkel mit. Außerdem ist rund um das Gehäuse ein transparenter Leuchtstreifen eingelassen, so dass die Sichtbarkeit von der Seite verbessert wurde. Als weitere Neuerung gibt es einen „Peloton“-Sparmodus, der nur die beiden mittleren LEDs dauerhaft leuchten lässt – ist toll und reicht fürs Morgen/Abendgrauen hierzulande. Ich fahre sonst meistens mit dem K.I.T.T.-Modus und würde lieber ohne Blinken fahren.
Die Akkulaufzeit dürfte wegen der CREE etwas kürzer sein – im Sparmodus spricht Knog aber von 20 Stunden. Wasserdichtig- & USB-Lademöglichkeit sind natürlich wieder gegeben.

Die Vorne-ROAD hat 2 CREE-LEDs mit unterschiedlichen Linsen – eine leuchtet in einem 15°-Kegel nach vorne, die andere mit 22° vors Vorderrad. Zusammen bringen sie es im Powermodus auf 200 Lumen und 1.000m Sichtbarkeit – die Sichtbarkeit entspricht meiner Trelocklampe, deren 30 Lux lassen sich nicht aber nicht in Lumen umrechnen. Das Gehäuse der Vorne-ROAD braucht natürlich eine Lüftung, ist aber trotzdem wasserdicht. Der Akku soll im Powermodus nur eine Stunde halten, bei „Ecoflash“ immerhin 6. Ich hoffe, dass es einen gedimmten Modus für 100 Lumen oder so gibt, der für Dämmerungsfahrten ausreichen dürfte. Mehr als eine Stunde bin ich aber auch selten unterwegs und eine USB-Buchse finde ich hier überall.

Update: Knog hat mir bei Facebook geantwortet, dass die ROAD vorne einen durchgehenden Ecomodus hat. Hätte ich mir die Bikerumor-Seite richtig durchgelesen, wäre ich auch selber draufgekommen:

Hold the left power button for a few seconds and the light blazes to life offering 4 different lighting modes – narrow beam only, wide beam only, both narrow beam and wide beam simultaneously, or narrow beam constant with wide beam flashing. [..] Hit the button on the right at any time and you will toggle through a high and low beam setting for each option, so there is technically 8 lighting options total.

Das sind die Neuerungen ohne Kritik – am viel kritisierten Verschluss der Blinder hat sich aber auch  etwas getan: nämlich kann das Silkonband der Vorderlampe nun ausgetauscht werden, es werden 2 verschiedene Größen pro Lampe mitgeliefert (die Bänder rissen bei manchen Leuten, weil sie an zu dicken Stangen angebracht waren und damit war die Lampe komplett hin). Der dünne Plastikhaken ist aber immer noch nicht reparierbar.

Start in Deutschland ist… keine Ahnung. April in UK, dann fängt in Australien der Winter an.

(Alle Amazonlinks sind Partnerprogrammgedöns, kauft euch Rück-Blinder, die sind toll!!)

Flattr this!

Kalte Februarmorgen

Kalter MorgenSo sieht es manchmal morgens hier aus. Die Wümmewiesen sind überschwemmt und zugefroren und so langsam fahre ich auch nicht mehr vor Sonnenaufgang los.

Ich habe eine Abendroutine um mich auf die erste Fahrt am nächsten Morgen vorzubereiten:
Beim Zähne putzen lege ich Kleidung für den nächsten Tag bereit und gucke aufs Handy, wie das Wetter am nächsten Tag sein soll. Dementsprechend lege ich dann auch schon die Fahrradklamotten bereit.

Die richtige Planung ist aber gar nicht so einfach… ich habe mittlerweile einen etwas größeren Pool an Kleidung für den Arbeitsweg – je nach Wetter kombiniere ich das dann. Am Ende komme ich dann mehr oder weniger verschwitzt in der Firma an und wechsele dort in frische Arbeitsklamotten. Das mehr oder weniger verschwitzt kann ich aber nur bedingt kontrollieren. :/

Beispiel diese Woche: ich bin den Februar durchweg mit Snowboard-Fäustlingen gefahren, weil es einen Morgen mit den Fingerhandschuhen verdammt kalt war. Am Donnerstag waren morgens dann -4°C und die Fingerhandschuhe waren kein Problem. Ich trug ein Sporthemd, darüber ein etwas dickeres Laufhemd und schließlich die Winterjacke ohne Innenfutter. Die Lüftungsschlitze unter den Achseln hatte ich geöffnet.
An manchen Frosttagen schwitze ich mit Sporthemd und Winterjacke mit Innenfutter.

Ich habe gemerkt, dass der Wind wesentlich mehr Einfluss auf die Kleidungswahl haben sollte als die Temperatur. Im Februar war an vielen Tagen wenig Wind, dafür aber Schnee. Die paar frostigen Tage mit Gegenwind waren trotz dicker Handschuhe und gefütterter Jacke ziemlich unangenehm. Bei Schneefall und kaum Wind war es dann wieder viel zu warm.

Für den Rest des Winters gucke ich also lieber auf den Wind als auf den Rest des Wetters – Regen hält die normale Jacke sowieso ab. Sobald es dann wieder wärmer wird, wandert die Regenjacke in den Rucksack und zum Fahren trage ich wieder ein einfaches Sporthemd.

Flattr this!

Sinnvolle Fahrradhupe?

Habe heute ein interessantes Kickstarter-Projekt gefunden: Orp Smart Horn ist eine Lenkerhupe, die helle LEDs zur Beleuchtung und als Signallicht mitbringt – 2 in 1 also.

FIRST, THE PROBLEM: bikes are almost invisible to cars and trucks.
THE IDEA: Make bikers more visible and /or more „hearable“.
THE SOLUTION: A combination dual tone, high decibel bike horn and front beacon light.

Neue Ideen sind immer gut, hier krankt es aber an einigen Stellen: Weiterlesen

Flattr this!

Neu besattelt

Zum Jahresstart habe ich meinen im Dezember erstandenen Ledersattel aufs Rad gebaut.
Der alte ist bei einer Transportfahrt gebrochen – gut, dass es dann passierte und nicht während ich drauf saß.

Angeblich soll sich so ein Sattel von Brooks ja nach ein paar 100 Kilometern eingefahren haben. Ich lasse meinen Hintern dann mal berichten.
Beim Probesitzen eben dachte ich jedenfalls eher an eine Colaflasche als an einen Fahrradsattel.

Es ist übrigens keine schlechte Idee, nach den paar Schneematschtagen im Dezember bereits jetzt einmal den Dreck vom Rad zu putzen und die Kette neu zu fetten.

Flattr this!

Vorsätze 2013

  • Haus bauen. Oder so ähnlich.
  • Bäume pflanzen. Vors Haus. Sonst entdeckt man es noch.
  • Kind… vom Hund, also einen Welpen ordentlich großziehen. Helfen.
  • Spanischkurs bei duolingo.com abschließen. Dann die nächste Sprache anfangen.
  • Gewissenhafter meine Finanzen verwalten. Ausgaben gleich notieren, Steuererklärung früher abgeben.
  • Mehr als 5000 km Arbeitsweg mit dem Fahrrad fahren.
  • Eine App fertigstellen.

Meine erste Verletzung 2013 verdanke ich der Küchentür: habe meinen Fuß falsch platziert und darf drauf hoffen, dass der Nagel vom kleinen Zeh einfach nur ein wenig blutet…

Flattr this!

4500 km

Meine Radfahrsaison 2012 ist gestern Abend zu Ende gegangen – mit dem stärksten Gegenwind des Jahres.
In dem Jahr ist einiges passiert: Anfang Februar habe ich entschieden, dass Gangschaltung und Ritzel meines Giant Rennrades nicht mehr zu retten seien und habe ein neues Rad gesucht. Im März habe ich dann sehr spontan ein sehr günstiges Cross-Rad von Stevens gebraucht gekauft – dieses hatte einen Tacho montiert (der ist im Sommer abgefallen und war dann kaputt), der laut Verkäufer immer mitgezählt hatte und mit 6 Jahren Alter auf knapp 2000 km stand.
Reifen und Kette waren alle in gutem Zustand – und sind es auch jetzt noch, 4500 km später.

Weiterlesen

Flattr this!